Romeo y Julieta Zigarren - erstmals lanciert 1850 - breites Sortiment
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Romeo y Julieta Zigarren wurden 1850 erstmals lanciert und von Inocencio Álvarez Rodríguez und José García 1873 als Marke registriert. Den Zigarrenrollern wurden Bücher vorgelesen, um die Rollerarbeit der Torcedores etwas kurzweiliger zu gestalten sowie etwas Kultur und Bildung einzubringen. Ein beliebtes Werk war die Geschichte "Romeo und Julia" von Shakespeare; so wurde dieser Name zur Zigarrenmarke. Ursprünglich für den kubanischen Markt entwickelt, genossen die Zigarren seit 1903 weltweite Bekanntheit, nachdem José Rodríguez Fernández die Marke aufgekauft hatte und sie entsprechend professionell zu vermarkten wusste.
Noch heute stellt Romeo y Julieta ein sehr breites Sortiment an Havannas bereit; mehrheitlich nicht zu kräftig, mit floralen, süsslichen Noten - aber auch mal etwas kräftiger mit markanten Röst- und Erdaromen. Mit der Short Churchill und der Petit Churchill knüpfte auch Romeo y Julieta ab 2010 an die grosse Nachfrage für Robusto- und Petit Robusto-Formaten an.
Die Texas Lancero hat einen üppigen Ring 70 und sollte besser gebohrt oder nur knapp angeschnitten werden. Die mittelstarken Zigarren mit einem Blend von Longfillern aus Costa Rica, Nicaragua und Honduras sind ein Hingucker und eine Herausforderung. Den Afcionado erwarten reiche, erdige Aromen von Zedernholz, Nüssen und Gewürzen. Wer gross denkt, einen grossen Hut trägt und gut gegessen hat, darf sich an die Alec Bradley Texas Lancero heranwagen.
Alec Bradley Texas Lancero Zigarren wurden an der IPCPR 2014 in Las Vegas präsentiert. In der Regel haben Zigarren im Lancero-Format einen 38-er Ring - zumindest überall ausserhalb von Texas. Im US-amerikanischen Bundesstaat ist eben alles ein wenig grösser, auch die Zigarrenformate.
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